
Preisträger 2026
11. Human Rights Film Festival Zürich, 26. März bis 11. April 2026

Der Preis der Ökumenischen Interfilmjury geht an den Film: La beauté de l’âne von Regisseurin Dea Gjinovci und ist mit CH 2‘500 dotiert.
Begründung:
Regisseurin Dea Gjinovci macht sich mit ihrem Vater Asllan auf die Suche nach den wahren Umständen des Todes ihrer Grossmutter im Kosovokrieg. Vor Ort inszeniert sie mit der Dorfgemeinschaft die Ereignisse der Kindheit und Jugend des Vaters, die ihn bereits 1968 zur Flucht bewegten.
Dabei gelingt es ihr, Ästhetik, Inszenierung und Dokumentation ineinander zu verweben. Musik, Bild und Laienschauspieler*innen schaffen es darzustellen, worüber in Familien nur schwer gesprochen werden kann. Die Beteiligten bekommen dadurch die Möglichkeit, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.
La beauté de l’âne, Schweiz, USA, Kosovo, Frankreich 2025
https://www.swissfilms.ch/de/movie/la-beaute-de-l-ane/4d38a85e19d84b00aa8369fd370f3a9d
Die Mitglieder der Jury:
- Lea Kunz (Lehrerin)
- Luca Policante-Roth (Pfarrer)
- Susanna Rizzi (Schulsozialarbeiterin)
- Martina Wüthrich (Psychologin und Supervisorin)
